Schwechat-Fluß im Helenental Lebens- und Erholungsraum

Beschreibung

Bilder AL Karl Habres

Der Schwechat-Fluß entsteht durch Zusammenfluß von mehreren Wienerwald-Bächen (Agsbach, Lammeraubach – Ursprung in etwa 500 m  – 700 m Meereshöhe) im Bereich von Klausen-Leopoldsdorf (Hauptbach – 370 m Meereshöhe). Die gesamte Flusslänge bis zur Mündung in die Donau beträgt  -  70 Kilometer.

Die Schwechat selbst, bis zu ihrer Vereinigung mit dem Mödlingbach und der Triesting bei Achau, hat ein Einzugsgebiet von 465 km² und 154 Quellbäche. Der höchste Punkt ist der Schöpfl mit 893 m, der höchste Gipfel des Wienerwaldes. Der größte Seitenbach ist der Sattelbach, der beim gleichnamigen Ort am linken Ufer einmündet.

Die Quellbäche haben ein Gefälle von rund 24 Promille (Agsbach, Lammeraubach). Von Klausen-Leopoldsdorf bis Baden (Helenental) beträgt das Gefälle 6,8 bis 7 Promille. Bei Mittelwasser fließen beim Pegel Cholerakapelle - 7,8 m³/s im Flußbett der Schwechat.

Die Schwechat weist bis Baden nur bereichsweise gestreckte Linienführungen auf. Im Oberlauf gibt es noch naturbelassene Strecken. Eine Besonderheit ist das Helenental zwischen Mayerling und Baden – hier zeigt die Schwechat alle Elemente eines lebenden Flusses: Schotterbänke, Steilufer, ruhig fließende Bereiche und im Wasser liegendes Totholz.

Von Baden bis zur Mündung in die Donau (Mittel- und Unterlauf) verfügt die Schwechat ausschließlich über regulierte und zum Teil künstlich angelegte Abflussstrecken.

Fauna: Schwarzstorch, Eisvogel, Feuersalamander, Bachforelle und Kleine Zangenlibelle.

Schwechat Wasserverband
O.I. Gerhard Vilt