1975 wurde ein neu errichteter Kindergarten eingeweiht, 1994 ein abermals neuer, größerer.
Aus der 8-stufigen Volksschule mit Abteilungsunterricht wurde eine vierklassige Schule. Einige Gasthäuser, Handwerksbetriebe und Geschäfte wurden in den Jahren nach dem Krieg geschlossen.
Die Kirchenglocken wurden vom Hitlerregime zur Herstellung der Rüstung beschlagnahmt. Im Jahre 1956 wurden in St. Florian in Oberösterreich vier neue Glocken gegossen, wobei sogar einige Bewohner von Heiligenkreuz anwesend waren. Die Glockenweihe im Stiftshof war ein großes Fest.
Nachdem sie am Turm empor gezogen waren, fühlten sich alle glücklich über das neue Geläute, das Frieden verkündete.
Aus der großen Gebäudeanlage des Meierhofes, in dem bis zu 60 Kühe, Ochsen, Pferde, Schweine und Hühner untergebracht waren, errichtete das Stift die heutige Form der Hochschule (Philosophisch-Theologische Hochschule). Früher wohnten hier die Gutsverwalter, Schweizer, Melker und landwirtschaftliche Arbeiter.
Im Zuge des wachsenden Wohlstandes hat der Fremdenverkehr stark zugenommen. Besonders das alte Stift und das Vetsera-Grab werden von vielen Touristen besucht. Heiligenkreuz ist ein Wallfahrtsort und liegt an der Via Sacra - der alten Wallfahrerstraße Wien-Mariazell. Ab Ostern pilgern viele Wallfahrer durch unseren Ort.