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Sehenswertes

Hauptstraße 7 2532 Heiligenkreuz T: +43 (0) 2258 8720 F: +43 (0) 2258 8721 E: gemeinde@heiligenkreuz.gv.at
Heiligenkreuz   ist   heute   weltweit   das   einzige   Zisterzienserkloster,   das   seit   der   Gründung   ohne   Unterbrechung   besteht.   Nur Stift   Rein   in   der   Steiermark   ist   noch   älter.   Der   Enkel   Leopolds   III.,   Herzog   Leopold   V.   schenkte   dem   Kloster   1188   ein   23,5cm langes Stück des Kreuzesholzes Christi; diese große Kreuzreliquie wird bis heute hoch verehrt.
Stift Heiligenkreuz Theologische Hochschule
Die   Philosophisch-theologische   Hochschule   päpstlichen   Rechtes   ist   vorwiegend   der   Ausbildung   angehender   Priester   der Katholischen    Kirche    gewidmet.    Sie    ist    derzeit    die    einzige    aktive    Ordenshochschule    in    Österreich    und    die    einzige Hochschule    im    Zisterzienserorden.    Sie    ermöglicht    ein    staatlich    und    kirchlich    anerkanntes    Studium    der    katholischen Theologie und ist zugleich für Ordensgeistliche mit einem Priesterseminar verbunden.
Das Grab Mary Vetseras
Auf   dem   Friedhof   von   Heiligenkreuz,   ca.   1   km   vom   Stift   Heiligenkreuz   entfernt,   befindet   sich   das   Grab   der   Mary   Freiin   von Vetsera   (*   19.   März   1871   in   Wien,   †   30.   Jänner   1889   auf   Schloss   Mayerling),   der   Geliebten   des   Kronprinzen   Rudolf,   die   am 30. Jänner 1889 mit ihm in Mayerling den Tod fand.
Der Kalkofen von Sattelbach
Wer   mit   offenen Augen   durch   Sattelbach   fährt   oder   noch   besser   wandert   dem wird   am   Ortsausgang   in   Richtung   Baden,   an   der   linken   Straßenseite,   ein langgestrecktes,    dachloses    Bauwerk    auffallen.    Es    ist    aus    unverputzten Steinen    gefügt,    rußgeschwärzt    und    von    Holzscharen    gesäumt.    An    der Vorderfront     fallen     drei     kaum     über     einen     Meter     hohe     Öffnungen     auf. Augenscheinlich   sind   es   Heiztüren   und   ist   der   dachlose   Bau   ein   Feldofen. Innen   sind   die   Heizkammern   mit   Schamottziegeln   ausgekleidet   und   besitzen oben   weite   Öffnungen.   Es   handelt   sich   um   einen   noch   recht   gut   erhaltenen Kalkofen.   Als   er   noch   betrieben   wurde,   war   sein   Feuerschein,   besonders   bei Nacht, von weitem zu sehen. Der    Kalkbrenner    und    sein    Gehilfe    schichteten    vor    jedem    Brand    die    vom Steinbruch     am     Ungarstein     stammenden     Kalksteine     (Dolomit)     im     Ofen geschickt   zu   einem   Gewölbe,   auf   das   sie   von   oben   noch   loses   Material   bis   zur lichten    Ofenhöhe    von    etwa    vier    Metern    darauflegten.    Oben    wurden    die Öffnungen    mit    einer    Schicht    Lehmziegeln    geschlossen.    In    das    Gewölbe kamen   25   bis   30   Raummeter   weiches   Scheiterholz.   40   Stunden   dauerte   ein Brand,   einen   halben Tag   das Auskühlen   des      gebrannten   Kalkes.   Eine   Füllung ergab   vier   Pferde-   oder   Ochsenfuhrwerke   des   begehrten   Stückkalkes.   Die   Kalkfuhrleute   beförderten   ihn   bis   nach   Wien, Preßburg,   Bruck   an   der   Leitha   oder   ins   Steinfeld.   Wenn   wir   wissen,   daß   früher   elf   Kalköfen   in   der   näheren   Umgebung   in Betrieb   waren,   daß   jeder   zwei   bis   dreimal   in   der   Woche   geheizt   wurde,   wird   uns   klar,   wie   groß   die   wirtschaftliche   Bedeutung des Kalkbrennergewerbes für unsere Gegend war. Mit   dem Tod   des   letzten   Kalkbrenners   in   Sattelbach,   Leopold   Müller   (1979),   erlosch   der   letzte   Kalkofen   im   Wienerwald,   ja   am Ostrand   der Alpen   überhaupt.   Noch   früher   starben   die   Berufe   der   Pecher   und   Kohlenbrenner   aus,   die   ebenso   typisch   für   den Wienerwald waren. Da auch früher im Winter das Baugewerbe stillstand, sangen die Kalkbrenner: Die Kalkbrenner san lustig, aber nur im Summer, im Winter schreit der Geldbeutel vor lauter Hunger.
Die genaue Lage des Friedhofes entnehmen Sie bitte dem Heiligenkreuzer Ortsplan.
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